Collin Reisen

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Abschluss des Reisevertrages
a) Reiseanmeldungen können mündlich, telefonisch, per e-Mail erfolgen. Der Reisevertrag wird schriftlich in Papierform abgeschlossen und enthält die Reisebestätigung einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Vergaben des Reisenden.
b) An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei Reiseanmeldung per e-Mail 5 Tage gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt.
c) Telefonisch werden ausschließlich verbindliche Reservierungen entgegen genommen. Hierauf wird der Reisende ausdrücklich hingewiesen.

d) Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Reiseveranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.


2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in sonstigen Erkärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen sind wir nicht Veranstalter, sonder lediglich Vermittler(i.S.d. § 651 vBGB). Als Vermittler haften wir insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung (einschließlich von uns zu vertretenden Buchungsfehlern nach § 651 xBGB), nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Unsere vertragliche Haftung als Vermittler ist ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Haftpflichten aus dem Reisemittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt.

 
3. Pass-, Visa- und gesundheitliche Formalitäten
a) Der Veranstalter unterrichtet den Reisenden vor der Reiseanmeldung über allgemeine Pass- und Visumerfordernisse einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes.
b) Nach Erfüllung der Informationspflicht hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reisedokumente zu schaffen und die erforderlichen Reisedokumente mitzuführen.

c) Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurück zu führen ist (z. B. ungültiger Pass).

 
4. Zahlung

Ds Fordern oder Annehmen von Zahlungen des Reisenden ist nach Abschluss des Vertrages nur bei Bestehen eines wirksamen Kundengeldabsicherungsvertrages und Übermittlung des Sicherungsscheines zulässig. Die gesamte Zahlung ist bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu leisten. Vertragsabschlüsse innerhalb 4 Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Bezahlung. Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen nicht leistet, kann der Veranstalter nach Mahnung und entsprechender Fristsetzung vom Vertrag zurück treten und eine Rücktrittsentschädigung nach Ziffer 8 verlangen.
 

5. Leistungen und Pflichten
a) Der Veranstalter behält sich Änderungen vom Prospekt/Katalog vor, insbesondere Änderungen der Leistungsbeschreibung sowie der Preise. Er darf eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erkären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber unterrichtet.

b) Der Veranstalter hat Informationspflichten vor Reiseanmeldung, soweit dies für die vorgesehene Pauschalreise erheblich ist, nach § 651d Abs. 1 BGB zu erfüllen (insbesondere über wesentliche Eigenschaften der Reise wie Mindestteilnehmerzahl, Reisepreis, Zahlungsfrist, Formblatt für Pauschalreisen, Rücktrittsentschädigungen).

c) Der Veranstalter hat über seine Beistandspflichten zu informieren und diese nach § 651a BGB zu erfüllen, wenn sich der Reisende z. B. hinsichtlich der vereinbarten Rückbeförderung oder anderen Gründen in Schwierigkeiten befindet. Bei vom Reisenden verschuldeten Umständen kann der Veranstalter Ersatz angemessener und tatsächlich entstandener Aufwendungen verlangen.

6. Unerhebliche und erhebliche Leistungsänderungen
a) Unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen durch den Veranstalter sind einseitig zulässig, aber nur wirksam, wenn sie der Veranstalter gegenüber dem Reisenden z. B. per e-Mail oder in Papierform klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn erklärt. Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt.
b) Erhebliche Vertragsänderungen sind nicht einseitig und nur unter den konkreten Voraussetzungen des § 651g BGB vor Reisebeginn zulässig, über die der Veranstalter ausdrücklich z. B. durch e-Mail oder in Papierform zu unterrichten hat. Der Reisenden kann zurücktreten oder die angebotene Vertragsänderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Antragsfrist des Veranstalters annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt das Angebot des Veranstalters als angenommen. Im übrigen ist § 651g Abs. 3 BGB anzuwenden.

c) Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisende Anspruch auf Minderung (§ 651m Abs. 1 BGB), wenn die Ersatzreise nicht mindestens gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung für den Veranstalter geringere Kosten, so sind dem Reisenden diese zu erstatten.

7. Preiserhöhung und Preissenkung vor Reisebeginn
a) Der Veranstalter kann Preiserhöhungen bis 8 % des Reisepreises einseitig bei Vorliegen der Gründe für die Erhöhung aus sich unmittelbar ergebenden und nach Vertragsabschluss erhöhten Beförderungskosten (Treibstoff, erhöhte Steuern, sonstige Abgaben wie Touristensteuern, Flughafengebühren, geänderte für die Pauschalreise geltende Wechselkurse) vornehmen. Die hierauf beruhenden Änderungen des vereinbarten und geänderten Reisepreises (Differenz) werden entsprechend der Zahl der Reisenden errechnet, auf die Person umgerechnet und anteilig erhöht. Unterrichtet der Veranstalter den Reisenden durch e-Mail oder in Papierform nicht klar und verständlich über die Gründe der Reisepreiserhöhung spätestens bis 20 Tage vor Reisebeginn, ist die Preiserhöhung nicht wirksam.
b) Übersteigt die nach Ziffer 7a vorbehaltene Preiserhöhung 8 % des Reisepreises, kann der Veranstalter sie nicht einseitig, sondern nur unter den Voraussetzungen des § 651g BGB vornehmen. Er kann den Reisenden insofern eine entsprechende Preiserhöhung anbieten und verlangen, dass der Reisende sie innerhalb der vom Veranstalter bestimmten angemessenen Frist annimmt oder zurücktritt. Einzelheiten ergeben sich aus § 651g BGB.

c) Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich die in Ziffer 7a genannten Preise, Abgaben, Wechselkurse nach Vertragsabschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für den Veranstalter führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag vom Veranstalter zu erstatten. Der Veranstalter darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.


8. Vertragsübergabe - Ersatzreisende
a) Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, in diesem Fall bei Zugang nicht später als 7 Tage vor Reisebeginn in Papierform oder durch e-Mail erkären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt.

b) Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt.

c) Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haftet er und der Reisende dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Der Veranstalter darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind.

d) Der Veranstalter hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.

9. Rücktritt des Kunden
a) Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt (telefonisch, mündlich, in Papierform, e-Mail) ist der Reisende verpflichtet, folgende Entschädigungen zu bezahlen:

 

Busreisen

Bis 60 Tage vor Reisebeginn                               15 %

59 bis 30 Tage vor Reisebeginn                          20 %

29 bis 15 Tage vor Reisebeginn                          35 %

14 bis 7 Tage vor Reisebeginn                            60 %

6 bis 2 Tage vor Reisebeginn                              85 %

1 Tag vor Reisebeginn oder Nichtantritt          95 %

 

Flugreisen

Bis 60 Tage vor Reisebeginn                               25 %

59 bis 25 Tage vor Reisebeginn                          50 %

24 bis 18 Tage vor Reisebeginn                          55 %

17 bis 8 Tage vor Reisebeginn                            80 %

7 bis 1 Tag vor Reisebeginn                                95 %

Nichtantritt oder Storno nach Reiseantritt   100 %

 

b) Bei Stornierung einer Reise, in die ein Fremdarrangement oder eine Vermittlerleistung einbezogen ist (z. B. Eintrittskarten, Fähre, Flüge) kann die Erstattung dieser Kosten zu 100 % verlangt werden.

c) Bei Stornierungen, die außerhalb der Geschäftszeiten eingehen (Mo-Fr solange dies kein Feiertag ist), zählt der erste darauf folgende Arbeitstag als Stornierungseingang.

d) Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angesetzte Pauschale ist.

10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Grundsätzlich besteht nach Vertragsabschluss kein Anspruch des Reisenden auf Änderungen des Vertrages. Der Veranstalter kann jedoch, soweit für ihn möglich, zulässige und zumutbare Wünsche berücksichtigen. Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Veranstalter als Bearbeitungsgebühr 15 € pauschaliert verlangen, soweit er nicht nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.

 

11. Reiseabbruch

Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen oder wird eine Leistung aus anderem Grund nicht in Anspruch genommen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Kranheit), so hat der Veranstalter bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen, sofern es sich nicht um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen dem entgegen stehen.

 

12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden - Mitwirkungspflicht

a) Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass keine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reisenden nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt entsprechend auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen Vorteile aus einer andersweitigen Verwertung der Reiseleistungen ergeben. Schadensersatzansprüche des Veranstalters bleiben insofern unberührt.

b) Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Informationen des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.

 

13. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl

a) Der Veranstalter hat den Reisenden vor Reiseanmeldung über Mindestteilnehmerzahl und Frist zu informieren. Sie ist, falls nicht anders kenntlich gemacht, bei Busreisen 20 Personen, bei Flugreisen 15 Personen. Er kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurück treten, wenn sich für die Pauschalreise weniger Personen als die angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben.

b) Ist die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und will der Veranstalter zurücktreten, hat der Veranstalter den Rücktritt innerhalb der bestimmten Frist zu erklären, jedoch spätestens bei einer Reisedauer von mehr als 6 Tagen 20 Tage, bei einer Reisedauer von 2-6 Tagen 7 Tage und bei einer Reisedauer von weniger als 2 Tagen 48 Stunden - jeweils vor Reisebeginn.

c) Tritt der Veranstalter vom Vertrag zurück, verliert er den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er ist infolge des Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises unverzüglich, auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, verpflichtet.

 

14. Rücktritt des Veranstalters bei unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen

Der Veranstalter kann vom Vertrag zurück treten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrages gehindert ist und er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt. Durch den Rücktritt verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.

 

15. Reisemängel, Rechte und Obliegenheiten des Reisenden

a) Der Reisende hat dem Veranstalter einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Wenn der Veranstalter wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaffen kann, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadenersatz nach § 651n BGB verlangen.

b) Reisemängel sind während der Reise bei der Reiseleitung anzuzeigen. Ist eine Reiseleitung oder ein Vertreter des Veranstalters nicht vorhanden oder nicht vereinbart, sind Reisemängel, sofern eine schnelle Verbindung möglich ist, direkt beim Veranstalter anzuzeigen. Die Telefonnummer des Veranstalters ergibt sich aus der Reisebestätigung.

c) Der Reisende kann Abhilfe verlangen, der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Wenn der Veranstalter nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist abhilft, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wird die Abhilfe nur verweigert, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesem Fall gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderungen etc. und die Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen.

d) Für die Dauer des Reisemangels mindert sich nach § 651m BGB der Reisepreis. Auf Ziffer 15 a wird verwiesen.

e) Wird die Pauschalreise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt, kann der Reisende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündigen. Verweigert der Veranstalter die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgend der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB.

f) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz nach § 651n BGB verlangen. Bei Schadenersatzpflicht hat der Veranstalter den Schadenersatz unverzüglich zu leisten.

g) Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen den Veranstalter Anspruch auf Schadenersatz oder auf Erstatung eines infolge seiner Minderung zu viel gezahlten Betrages, so muss sich der Reisende den Betrag anrechnen lassen, den er aufgrund desselben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften nach § 651p Abs. 3 BGB erhalten hat.

 

16. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Gelten für einen von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. Auf Ziffer 15 g wird verwiesen.

 

17. Verjährung - Geltendmachung

Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 Nr. 2, 4 bis 7 BGB sind gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen. Die Ansprüche des Reisenden - ausgenommen Körperschaften - nach § 651 i Abs. 3 BGB Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadenersatz verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach enden sollte.

 

18. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsplattform

a) Unser Unternehmen - die Fa. Collin-Reisen GmbH - nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.

b) Die Europäische Kommission stellt über http//ec-europaeu/consumers eine Plattform zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten über die Internetseite des Veranstalters oder mittels e-Mail bereit.

 

Stand 01.07.2018 - Collin-Reisen GmbH - Tel. 09306/1530 - info@collin-reisen.de - Insolvenzversicherer R + V

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Stand: Juli 2018 - ältere AGBs haben keine Gültigkeit mehr.

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